
in bessere Hardware, Software und in IT-Betreuung zu investieren?
Das sorgfältig ausgewählte IT (Beratung, Hardware & Software) dazu dient, Prozesse schlanker zu machen, Doppelarbeiten zu beenden, Zeit zu sparen und Kosten zu senken, dass ist in unzähligen Praxisbeispielen erwiesen. Doch schon in "guten" Zeiten schauen Unternehmer immer genauer hin, ob der Nutzen, der da in Aussicht steht, auch wirklich eintritt. Kaum jemand investiert in eine Lösung, nur weil sie "modern" oder gar "neu" ist - noch vor wenigen Jahren wr das anders. Kaum kam das neue Betriebssystem, eine neue Rechnergeneration oder eine neue Softwaregattung auf den Markt, verbreitete sie sich in Windeseile im Markt - in den aktuellen Krisenzeiten ist man da deutlich vorsichtiger (siehe Einführung Windows 7) - ob oder wie es sich dennoch lohnen kann, gerade jetzt zu investieren,lesen Sie in diesem aktuellen Beitrag.
1. Stand der Dinge ermitteln
Bevor Sie wissen können, was optimalerweise zu tun ist, müssen Sie zwei Fragen für sich beantworten:
Wir kennen aus der Praxis viele Unternehmer, für die eine betriebswirtschaftliche Auswertung ein "Buch mit sieben Siegeln" ist! Viel zu selten wird dort eine Standortbestimmung vorgenommen, die zielführende Entscheidungen erst möglich macht. Sie fahren sozusagen "auf Sicht", also nach kurzfristigen Kriterien (Kassenstand, etc.). Jeder Kapitän benutzt täglich (mehrmals) täglich einen Sextanten oder läßt sich gar mit einem Navigationsgerät sekundengenau sagen, ob der Kurs noch stimmt - mit einem Schnell-Unternehmenscheck (fragen Sie Ihren Steuerberater) ermitteln Sie kurz, knapp und präzise, wo Ihr Unternehmen steht. Leiten Sie je nach Stand der Dinge erste ad hoc-massnahmen ein:
Wenn Sie bei der Kurz-Selbstanalyse nicht festgestellt haben, dass Sie kurz vor der Insolvenz stehen (und die dann anstehenden Massnahmen ergriffen haben), dann geht es weiter zum nächsten Schritt ...
2. Schwachstellenanalyse und Engpaßfaktoren intern/extern
Gehen Sie in Gedanken (oder tatsächlich) durch Ihr Unternehmen, spüren Sie Engpässe und Schwachstellen auf. Binden Sie Ihre Mitarbeiter in diesen Schritt aktiv ein (Vorschlagswesen, Ideenbörse)! Nutzen Sie standardisierte Kunden- und Lieferantenbefragungen zum Aufspüren versteckter Verbesserungspotentiale - Ihre Geschäftspartner sind Ihre besten Unternehmensberater, geben Sie doch Tipps und Hinweise nicht vom "grünen Tisch" sondern direkt aus der Praxis und belohnen zusätzlich umgsetzte Verbesserungsvorschläge mit Loyalität, gesenkten Kosten ohne Qualitätseinbußen und Zusatzumsatz!
3. Prioritäten setzen: Vom wichtigen zum wünschenswerten
Die hilfreichsten Fragestellungen für die Ermittlung von Prioritäten lauten:
Konzentrieren Sie sich ausschließlich auf die wichtigen Aspekte! Dazu gehören auch alle Maßnahmen, die der Sicherheit dienen (Bsp. Datensicherung). Während Sie in "guten Zeiten" Ausfälle oder Pannen zwar zwar verärgert aber immerhin mit Kapitalkraft ausgestattet beheben, kann in Krisenzeiten ein unvorhergesehenes Problem die Existenz kosten!
4. Beispiele aus der Praxis
Damit dieser Beitrag nicht allzu theorethisch daher kommt - hier ein paar Beispiele, wie das in der Praxis ausschauen kann:
5. Innovative Finanzierungsformen nutzen (Leasing)
Gerade in Krisenzeiten fehlt es oft an finanziellem Spielraum für sinnvolle und nützliche Investitionen. Nutzen Sie daher Leasing auch als Beschaffungsform für IT-Investitionen - das sorgt für Schonung der Liquidität und macht es leichter, dass sich Ihr Engagement schneller rechnet!
6. Entschlossen umsetzen
Setzen Sie die beschlossenen Maßnahmen konsequent um, teilen Sie umfangreichere Projekte in funktionierende Projektteile ein und lassen Sie sich auch durch Rückschläge oder unvermeidbare Zusatzaufgaben (wie zum Beispiel Einarbeitung in neue Lösungen, Verändern von alten Gewohnheiten, etc.) nicht vom Kurs abbringen!
Wir wünschen Ihnen beim Lesen dieses Beitrages viel Vernügen und viel Erfolg beim Anwenden - gern unterstützen wir Sie - sprechen sie uns an!